Hilfestellung und Informationen

Corona Update



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(Stand: 24. November 2021)


Liebe Berufs-Portraitfotograf:innen,

der bund professioneller portraitfotografen hat sein Ohr am aktuellen Tagesgeschehen.

Viele Bundesländer verschärfen die Corona-Regeln angesichts steigender Infektionszahlen immer weiter: Das reicht von 2G und 2G Plus bis hin zur Ausgangssperre für Ungeimpfte. Aber was gilt derzeit wo?

Mit einer "akuten Notsituation" begründen die Ministerpräsidenten die Verschärfungen in den jeweiligen Bundesländern.
Viele Bundesländer haben sich auf eine entsprechende Ausweitung der 2G-Regeln verständigt, die ab dem 27. November gelten soll. Dadurch haben bald nur noch gegen Corona geimpfte Menschen und Genesene Zutritt zu den meisten Bereichen des öffentlichen Lebens.

Für Berufsfotografen, die eine größere Anzahl an Menschen fotografieren, sei es in einem Firmengebäude oder auf einer Hochzeit, wird die 2G Plus Regelung notwendig. 2G Plus bedeutet, dass nur Geimpfte und Genesene Zutritt haben, die zusätzlich einen negativen Schnelltest vorweisen können.

Ein sehr übersichtliches und leicht verständliches Coronamaßnahmen-Update ist auf der Internetseite der Tageschau veröffentlicht. Hier bekommt ihr ein gutes Stück "Begleitung" durch den Corona-Dschungel.

WICHTIG!!! Auf der Webseite der Bundesregierung finden sich die Regeln für die einzelnen Bundesländer. Diesem Regelwerk können auch die Standard-Hygieneregeln für Ladenlokale/Fotostudios entnommen werden.

Auflagen für Betriebe und das öffentliche Leben wegen des Coronavirus findet man auch bei der regionalen HWK (z.B. HWK Dortmund) oder IHK.

 

I Überbrückungshilfen

Ganz grundsätzlich kann man sich auf der Webseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und auf der Webseite der Bundesregierung zu den verschiedenen Überbrückungshilfen informieren und Anträge einreichen.

Die Überbrückungshilfen I, II, III und III Plus waren mit mehr als 100 Milliarden an ausgezahlten Hilfsleistungen ein zentrales Hilfsinstrument in der Corona-Pandemie. Die Bundesregierung unterstützt auch weiterhin Soloselbstständige, Unternehmen und Einrichtungen, die wegen Einschränkungen starke Umsatzeinbußen verzeichnen.

WICHTIG!!! Die Überbrückungshilfe III Plus und die Neustarthilfe Plus für Soloselbstständige werden über den 30. September hinaus bis zum 31. Dezember 2021 verlängert!!!

Mit der Überbrückungshilfe III Plus unterstützt die Bundesregierung im Förderzeitraum Juli bis Dezember 2021 alle von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler bei der Deckung von betrieblichen Fixkosten ab einem Umsatzrückgang von 30 Prozent. Die Konditionen entsprechen denen der Überbrückungshilfe III. Zusätzlich wird eine Restart-Prämie gewährt.

Die neue Überbrückungshilfe III und die Überbrückungshilfe III Plus umfassen auch die sogenannte "Neustarthilfe für Soloselbstständige". Damit soll der besonderen Situation von Soloselbstständigen, insbesondere Künstlerinnen und Künstler und Kulturschaffenden, bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie, Rechnung getragen werden.

Für den Zeitraum Oktober bis Dezember 2021 können Soloselbstständige, deren Umsatz durch Corona weiter eingeschränkt ist, damit zusätzlich bis zu 4.500 Euro Unterstützung erhalten.

Die Überbrückungshilfe III, III Plus, die Neustarthilfe und die Neustarthilfe Plus werden auf der Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de genauestens erklärt. Dort können alle wichtigen Antragsformulare heruntergeladen werden.

Um Unternehmen und Beschäftigte in der Corona-Pandemie zu unterstützen, erhalten sie vielfältig auch steuerliche Hilfen. Die Bundesregierung hat mit dem Corona-Steuerhilfegesetz dafür die Grundlage geschaffen. Alle Selbstständige und Unternehmen, die unmittelbar vom Coronavirus betroffen sind, haben hier einen Anspruch auf die steuerlichen Erleichterungen. Auch Steuerberatungskosten sind im Sinne des Überbrückungsgeld III förderwürdig und können eingereicht werden.

Die Möglichkeit, Investitionen im Bereich der Digitalisierung gefördert zu bekommen, gibt es nicht mehr.

II Infektionsschutz

Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes und weiterer Gesetze anlässlich der Aufhebung der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite

Bundestag und Bundesrat haben Änderungen am Infektionsschutzgesetz (IfSG) und weiteren Gesetzen beschlossen. Sie treten in den wesentlichen Punkten am 24. November 2021 in Kraft. Die „epidemische Notlage von nationaler Tragweite“ wird nicht verlängert, sie endet mit Ablauf des 25. November 2021.

Die weiterhin möglichen infektionsschutzrechtlichen Schutzmaßnahmen sind bis zum 19. März 2022 befristet und können einmalig durch Beschluss des Deutschen Bundestages um drei Monate verlängert werden.

Hier findet man die wesentlichen Punkte